Noch 2005 hatten rund 85,58 Prozent der Wähler von Feldthurns der SVP ihr Vertrauen geschenkt. Am Sonntag gab es für die Partei fast vier Prozentpunkte weniger. 82 Prozent der abgegebenen Wählerstimmen gingen an die SVP. Das sind 1.258 Listenstimmen. Das Edelweiß stellt, neben dem Bürgermeister, damit elf Gemeinderäte.Die Freiheitlichen konnten 18 Prozent der Stimmen auf sich vereinen. Das sind 276 Listenstimmen. Sie stellen drei Vertreter im Gemeinderat: Johann Blasbichler (159 Vorzugsstimmen), Andreas Kerschbaumer (109) und Waltraud Rungg (81).Bürgermeister inklusive, zählt der Gemeinderat von Feldthurns 15 Vertreter. Die SVP schickt Patrick Delueg (533 Stimmen), Peter Fink (341), Elisabeth Blasbichler Pedratscher (319), Adelheid Unterfrauner (257), Helmut Tauber (247), Thomas Dorfmann (237), Anton Brunner (236), David Obrist (234), Ernst Dorfmann (232), Paula Helfer Grunser (231) und Hubert Weissteiner (225) ins Rennen. Konrad Messner neuer BürgermeisterWährend die SVP vier Bürgermeisterkandidaten gestellt hatte, ging von den Freiheitlichen niemand ins Rennen. Zum Bürgermeister wurde schließlich Konrad Messner mit 619 Vorzugsstimmen gewählt. Patrick Delueg kam auf 533 Stimmen, Ernst Dorfmann auf 232 und Marisa Torggler Kerschbaumer bekam 160 Wählerstimmen. Glückwünsche von SVP-Obmann Richard Theiner Unmittelbar nach Bekanntwerden des Wahlergebnisses gratulierte SVP-Obmann Richard Theiner dem neuen Bürgermeister Konrad Messner und den elf weiteren neugewählten SV-Gemeinderäten. "Mit 82,01 Prozent konnten wir ein stattliches Ergebnis erzielen", so Theiner. Die 1.258 SVP-Listenstimmen seien ein klares Zeichen dafür, dass die gute Arbeit der Feldthurner Gemeindeverwaltung honoriert wurde. Theiner unterstrich in seiner Aussendung jedoch auch, dass die SVP-Führung den Verlust eines Ratssitzes bedauere. Auch Freiheitlichen-Chef Pius Leitner gratuliert Auch von Freiheitlichen-Chef Pius Leitner kamen Glückwünsche. "Gemeindepolitisch betrachtet war die Gemeinde Feldthurns bisher aus der Sicht der Freiheitlichen ein 'weißer Fleck'. Nunmehr wurden erstmals drei Kandidaten von uns n den Gemeinderat gewählt", freute sich Leitner. Dies sei ein weiterer, erfreulicher Schritt hin zu einer "blauen" Basis auf Orts- und Gemeindeebene. stol