„Diese Situation ist inakzeptabel, auch in Hinblick auf die Tatsache, dass die Fahrtkosten von den Arbeitnehmern getragen werden, die ihre eigenen Autos benutzen, um die verschiedenen Postämter in den Tälern zu reinigen“, erklärt der Gewerkschafter Luigi Liguori.<BR /><BR />In den vergangenen Monaten hat die Fachgewerkschaft das Problem dem Unternehmen Poste Italiane gemeldet, aber bis heute fehlen den Mitarbeitern die Gehälter für Dezember, das 13. Monatsgehalt und jenes für Jänner. „Die Würde dieser Menschen wird ständig mit Füßen getreten. Der Auftrag für die Reinigung der Postämter führt systematisch zu Problemen: 2018 sind von vier Firmen bereits zwei pleite gegangen“, so Liguori weiter.<BR /><BR />Filcams/Lhfd hat die zuständigen Ämter wiederholt aufgefordert, die Einhaltung der Vorschriften in den Verträgen zu überwachen. Liguori betont, dass das Reinigungspersonal, das schon so lange nicht mehr bezahlt wurde, in extremen Schwierigkeiten steckt.<BR /><BR />Der Gewerkschafter sieht sich mit Verträgen konfrontiert, die auf maximalen Profit auf Kosten der Schwächsten abzielen: „Wir fordern Respekt für diese Arbeitnehmer. Wir halten ihre feste Anstellung für unerlässlich“, sagt Liguori.<BR /><BR />Schließlich erinnert Filcams/Lhfd daran, dass sich die Angestellten der Firma Clever, die bis September 2021 die Gebäude der Provinz reinigen, im gleichen Zustand befinden. Auch hier warten die Arbeitnehmer, zumeist Frauen, noch immer auf ihre Abfertigung.<BR />