Samstag, 13. Mai 2017

Fischer: „Das war der beste und friedlichste Weg“

Er ist der Ehrengast auf der 63. Landesversammlung der SVP in Meran am Samstagvormittag. In seiner Rede sprach er von dem langen Weg, den Südtirol nach dem 2. Weltkrieg durchlief und von Südtirol als „europäischer Schlagader“.

Heinz Fischer
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Heinz Fischer

Man könne die Brenner-Grenze nicht wie jede andere Grenze sehen, sagte der ehemalige Bundespräsident Österreichs. Man müsse die Brenner-Grenze vielmehr vor dem historischen Kontext sehen. Daher sei der Weg von Nord- nach Südtirol für ihn eine „europäische Schlagader“, sagte Fischer vor den zahlreichen SVP-Funktionären, woraufhin großer Applaus folgte.

„Den Weg“, so Fischer, „den Südtirol nach dem zweiten Weltkrieg durchschritt, ist zwar nicht der kürzeste gewesen“. Sehr wohl aber der „beste und der friedlichste“.

Ein klares Nein gab es von Fischer zum neu aufgeflammten Populismus in Europa: „Nur wegen einer schnellen Schlagzeile einfache und populäre Lösungen vorschlagen, die aber nie umsetzbar wären, ist einfach nur schäbig und kurzfristig.“

sor

stol