Mit einer „Flammenlinie“ entlang des Unterlandler Etschdammes hat der Schützenbezirk Unterland mit Unterstützung aus dem Überetsch gegen die beabsichtigte Aufsplitterung des Senatswahlkreises Bozen/Unterland protestiert. Rund 200 Schützen haben mit Fackeln und Bengalo-Feuern vor einer willkürlichen Grenze zwischen linkem und rechtem Etschufer gemahnt. <BR /><BR />Eine solche Teilung würde an die dunkelsten Kapitel der Südtiroler Geschichte erinnern. „Der Minderheitenschutz wird dadurch mit Füßen getreten und das Unterland einmal mehr zur politischen Verhandlungsmasse“, erklärte dazu Bezirksmajor Peter Frank.