Freitag, 19. August 2016

Flüchtlingsthema entzweit Bozen und Leifers

Vor einigen Wochen waren sich Bozen und Leifers noch einig, dass die beiden Gemeindepolizeiorgane zusammengelegt und Synergien genutzt werden sollten. Nun jedoch macht Bürgermeister Renzo Caramaschi – immer noch erbost wegen Bürgermeister Christian Bianchis Aussagen – einen Rückzieher.

Hat keine Lust, als den Schwarzen Peter zugeschoben zu bekommen: Renzo Caramaschi, Bürgermeister von Bozen. - Foto: DLife
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Hat keine Lust, als den Schwarzen Peter zugeschoben zu bekommen: Renzo Caramaschi, Bürgermeister von Bozen. - Foto: DLife

Caramaschi will nicht hinnehmen, dass er in den sozialen Netzwerken aufs Übelste beschimpft werde, da er Flüchtlinge aufnehme und Bürgermeister Christian Bianchi „gut dastehe“, weil er genau dies zu verhindern versuche. „Ich lasse mich nicht von jemandem an der Nase herumführen, der glaubt, den Schlauen spielen zu können“, nimmt sich Caramaschi weiterhin kein Blatt vor den Mund.

Wenn er, Caramaschi, nach einer Zusammenlegung der Polizei wieder als dumm dagestellt werde, weil er dann in diesem heiklen Bereich die Verantwortung für beide Gemeinden trage, dann seien die Voraussetzungen für diesen Schritt nicht gegeben.

D

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Doch das Problem mit den Flüchtlingen sei ein generelles, sagt Caramaschi. „Bozen ist mit 523 Flüchtlingen überbelastet.“ Details und Hintergründe zum aktuellen Streitfall lesen Sie in den „Dolomiten“ (Freitag-Ausgabe).

stol