Die EU-Regierungen entschieden nach einer Mitteilung vom Montag, der Einsatz der Experten am Flughafen werde zunächst 19 Monate dauern. Derzeit sei die Sicherheit auf dem Airport so unzureichend, dass dies von Verbrechern, Schmugglern und Terroristen ausgenutzt werden könnte.Der Flughafen von Juba sei ursprünglich nicht als internationaler Airport, sondern als regionaler Landeplatz im Süden des Sudans geplant worden, teilte die EU weiter mit.Erst mit der Unabhängigkeit des Südsudans im Juli 2011 sei er zu einem Hauptstadtflughafen und einer der wichtigsten Verbindungen des jungen Staates mit dem Rest der Welt geworden.Er müsse daher so kontrolliert werden, dass er den internationalen Vorschriften entspreche.Die EU-Experten sollen der Regierung des Südsudans helfen und vor allem lokale Sicherheitskräfte schulen und beraten. Zudem müssten dort auch wirksame Grenzkontrollen möglich sein.Die EU-Berater werden selbst keinerlei Kontrollen vornehmen. Die Aktion soll im September 2012 beginnen und 12,5 Millionen Euro kosten.dpa