„Die Atomenergie ist nicht erneuerbar, technisch veraltet, unwirtschaftlich und äußerst gefährlich, ja tödlich über Jahrhunderte hinweg. Zudem verhindern Atomkraftwerke den notwendigen Weg in das solare Zeitalter und verleiten uns, Energie weiterhin zu verschwenden statt zu sparen. Leider braucht es – wie es scheint – immer wieder Katastrophen, damit der Mensch sein Handeln überdenkt. Viele Politiker scheinen die Katastrophe von Tschernobyl vor bald 25 Jahren schon vergessen zu haben“, kritisiert Foppa in einer Aussendung. Sie ruft darin im Namen der Grünen zur Teilnahme am Referendum im Mai auf, bei dem über Atomkraftwerke in Italien abgestimmt wird. „Von Italien aus soll ein ganz klares Nein gegen die Atomenergie ausgehen, damit in Europa und weltweit die gefährlichste aller Energien zurückgedrängt wird.“ Auch Andreas Pöder, Chef der Union für Südtirol sagt Nein zur Atomkraftnutzung. „Die drohende Katastrophe und die AKW-Schäden in Japan nach dem starken Erdbeben zeigen, dass Atomkraft nicht 100-prozentig kontrollierbar und das Restrisiko nicht kalkulierbar ist“, so der Landtagsabgeordnete. Der von der Regierung Berlusconi beabsichtigte Wiedereinstieg Italiens in die Atomkraftnutzung müsse mit allen politisch-demokratischen Mitteln verhindert werden. stol