Samstag, 07. Juli 2018

Franz Kompatscher lobt den Landeshauptmann

„Auf unseren Landeshauptmann ist Verlass“, so kommentiert Franz Kompatscher, Bürgermeister der Gemeinde Brenner, die Entwicklung der letzten Tage rund um die Migrationsdebatte in Deutschland und Österreich.

Grenzkontrollen am Brenner würden ein Zeichen von wenig europäischer Solidarität zwischen den Mitgliedstaaten bedeuten, ist sich Franz Kompatscher sicher.
Badge Local
Grenzkontrollen am Brenner würden ein Zeichen von wenig europäischer Solidarität zwischen den Mitgliedstaaten bedeuten, ist sich Franz Kompatscher sicher. - Foto: © APA

„Der Brenner ist nicht nur einer der wirtschaftlich wichtigsten Grenzübergänge der EU, sondern auch einer mit sehr großer Symbolkraft. Würden am Brenner Grenzkontrollen eingeführt, würde das ein klares Zeichen von weniger europäischer Solidarität zwischen den Mitgliedsstaaten sein“, zeigt sich Franz Kompatscher überzeugt. 

„Es war imminent wichtig, dass unser Landeshauptmann sich bereits vor dem Treffen zwischen Kurz und Seehofer mit dem österreichischen Bundeskanzler abgesprochen hat, um sicherzustellen, dass am Brenner keine einschränkenden Maßnahmen ergriffen werden“, so Franz Kompatscher.

Arbeit Kompatschers zeige Früchte

„Dass seit dem Treffen zwischen Seehofer und Kurz von einseitigen Maßnahmen am Brenner keine Rede mehr ist, zeigt, dass die Intervention von Landeshauptmann Kompatscher in Wien Früchte getragen hat“, ist der Bürgermeister von Brenner überzeugt. 

Für Franz Kompatscher ist klar, dass ein effizienter Schutz der EU-Außengrenzen sicherstellt, dass Binnengrenzen wie der Brenner auch in Zukunft frei passierbar bleiben. „Wir sehen, dass die Zahl der Migranten weiter rückläufig ist. Alles ist unter Kontrolle und es gibt keinen Grund am Brenner irgendwelche Maßnahmen zu ergreifen, die den freien Waren- und Personenverkehr einschränken“, so Franz Kompatscher abschließend.

stol

stol