Es habe etwa ein Dutzend Angriffe gegeben, erklärte Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian am Sonntagabend in Paris. Dabei seien Ausbildungsstätten und Logistikdepots der Rebellen zerstört worden.Einwohner von Gao berichteten ihrerseits der Nachrichtenagentur AFP telefonisch, dass die französische Luftwaffe auch Ziele in der Stadt angegriffen habe. Alle Stützpunkte der Islamisten seien zerstört worden. Die Angegriffenen seien alle geflohen. „Es gibt keinen einzigen Islamisten mehr in der Stadt“, berichtete einer der Bewohner.Gao ist eine der Hauptstädte der drei Nordprovinzen in Mali. Diese waren im März vergangenen Jahres nach einem Putsch gegen die Regierung in der Hauptstadt Bamako und einem Machtvakuum von den Islamisten eingenommen worden. Zuletzt waren die Islamisten stetig nach Süden vorgerückt, was die internationale Gemeinschaft zusehends beunruhigte. Sie befürchtet, dass Mali zu einem Rückzugsort für Al-Kaida-Terroristen und Taliban-Kämpfer wird. Am Freitag schließlich griff Frankreichs Armee in die Kämpfe zwischen Islamisten und malischen Regierungstruppen ein.apa/afp