Dienstag, 31. Januar 2017

Freiheitliche Landtagsfraktion trifft Jungärzte

Die Vertreter der Jungärzte und Medizinstudenten, die letzthin mit ihrem offenen Brief für Furore gesorgt haben, treffen sich zurzeit mit verschiedenen politischen Gruppierungen - am Montag etwa mit den Freiheitlichen.

Die Freiheitliche Landtagsfraktion ist mit einigen Jungärzten zusammengetroffen. - Foto: Freiheitliche Landtagsfraktion
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Die Freiheitliche Landtagsfraktion ist mit einigen Jungärzten zusammengetroffen. - Foto: Freiheitliche Landtagsfraktion

Im Gespräch zwischen der Freiheitlichen Landtagsfraktion und den Vertretern der Jungärzten bzw. Medizinstudenten wurden die Gründe, weshalb Jungärzte nicht nach Südtirol zurückkommen können sowie, laut Presseaussendung der Freiheitliche, Verbesserungsvorschläge und mögliche Initiativen besprochen.

„Jungmediziner sind dringend benötigte Ärzte von Morgen“

„Die Jungmediziner von heute sind die dringend benötigten Ärzte von Morgen. Wenn weiterhin keine konkreten Schritte unternommen werden, um unsere motivierten Mediziner aus dem Ausland zurückzuholen, dann wird das Sanitätswesen und mit ihm jeder von uns in eine dunkle Zukunft blicken“, erklärten die Mitglieder der Landtagsfraktion in ihrer Aussendung und verwiesen auf den personellen Notstand im Südtiroler Sanitätswesen.

„Arbeitsplätze für einheimische Ärzte attraktiv machen“

„Die Politik muss die entsprechenden Rahmenbedingungen schaffen, damit die Arbeitsplätze in der Gesundheitsversorgung des Landes wieder für einheimische Fachärzte und Jungmediziner in Ausbildung attraktiv werden. In Bezug auf die Studientitelanerkennung und die Ausbildungsplätze muss die Landesregierung in Rom endlich klare Forderungen stellen, um auch der besonderen Sprachsituation in Südtirol gerecht zu werden. Südtirol läuft derzeit Gefahr, im Wettbewerb um qualifiziertes Personal immer weiter ins Hintertreffen zu kommen“, unterstrichen die Freiheitlichen in ihrer Aussendung.

stol

stol