Donnerstag, 21. September 2017

Freiheitliche: „Solidarität mit Kaltern“

Der freiheitliche Parteiobmann Andreas Leiter Reber und der freiheitliche Generalsekretär Florian von Ach haben am Donnerstag die Forderung des Kalterer Gemeinderates, keine Ansiedlung von Wirtschaftsflüchtlingen in Kaltern zuzulassen, unterstützt.

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Foto: © APA

„Der Kalterer Gemeinderat hat durch diesen Beschlussantrag (STOL hat berichtet) den Mut zu einem offenen Wort bewiesen“ so Leiter Reber.

„„Viele Menschen wünschen sich keine Masseneinwanderung von kulturfremden Wirtschaftsflüchtlingen – und wahrscheinlich noch mehr Menschen möchten nicht, dass in dieser sensiblen Frage über ihre Köpfe hinweg entschieden wird. Daher haben wir Freiheitliche hier eine ganz klare Position: Keine Gemeinde darf vom Staat oder der Landesregierung zur Teilnahme an diesen Ansiedlungsprogrammen SPRAR bzw. CAS gezwungen werden. Solche Ansiedlungen sollen nur nach einer verpflichtenden Volksabstimmung in der betroffenen Gemeinde stattfinden“, so Leiter Reber.

„Eines sei in diese Diskussion noch angemerkt: auch das Asyl ist nur ein Schutz auf Zeit. Sobald sich die Situation im Herkunftsland der anerkannten Asylanten gebessert hat, wird ihr Flüchtlingsstatus hinfällig und sie können wieder in Sicherheit heimkehren. So geschah es nach dem Bosnienkrieg, wo über 200.000 nach Deutschland geflüchtete Bosniaken wieder in ihre Heimat zurückkehrten und dort den Wiederaufbau erst ermöglichten. Und so muss dies auch im Falle Syriens und der anderen Konfliktherde sein“, so Leiter Reber. 

Der freiheitliche Generalsekretär Florian von Ach fügt dem hinzu: „Als Wahlkalterer bin ich sehr froh, dass die Kalterer Gemeinderäte den Schneid hatten, dem Beschlussantrag von Mathias Lobis zuzustimmen. Denn auch wenn dieser Antrag keine rechtlichen Auswirkungen hat, da das Land über seine Liegenschaften frei verfügen kann, ist Mathias Lobis voll zuzustimmen, wenn er sagt, dass dies ein Signal sei. Nämlich ein Signal, dass sich die Bürger in dieser Frage nicht bevormunden lassen“, so der freiheitliche Generalsekretär.

stol

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