Das Verhalten im Zusammenhang mit der jüngsten Vertrauensabstimmung lasse den Schluss zu, dass hinter den Kulissen einiges ablaufe, was den Menschen in Südtirol vorenthalten werde, bemängelt Leitner in einer Presseaussendung. "Das Betonen der Blockfreiheit, die der SVP seit dem Bündnis mit Romano Prodi sowieso niemand mehr abkauft, nährt geradezu den Verdacht, dass die SVP auch mit Mitte-Rechts packelt, wenn etwas dabei herausschaut.“ Das sei im Grunde ja nicht schlecht, wenn es den Südtirolern insgesamt nütze. Dann brauche es aber auch keine Geheimniskrämerei. „Warum dürfen die Südtiroler nicht erfahren, was der Preis dafür war, dass der SVP die Wahlkampfkosten von rund zwei Millionen Euro trotz verpassten Termins dennoch erstattet wurden. Was steckt hinter dem Wegschilderkompromiss, der kein solcher ist, sondern eine herbe Enttäuschung“, fragt sich Leitner.„Der Umstand, dass sich die SVP-Kammerabgeordneten bei der jüngsten Vertrauensabstimmung der Stimme enthielten und dass die SVP-Senatoren, nachdem Helga Thaler Ausserhofer Ministerpräsident Berlusconi gelobt hatte, erst gar nicht an der Abstimmung teilnahmen, wirft mehr Fragen auf als er beantwortet. Die SVP verwechselt Blockfreiheit mit Opportunismus“, kritisiert der freiheitliche Landtagsabgeordnete.