„Wir haben lange debattiert“, sagte Ulli Mair gegenüber der Tageszeitung „Dolomiten“ nach rund zwei Stunden Sitzung.Am Anfang hätte der Vorstand den Rücktritt nicht annehmen wollen. „Aber ich und meine zwei Stellvertreter haben den Vorstand aufgerufen, den Rücktritt als positives Signal zu bewerten, und es wurde abgestimmt: Bei einer Enthaltung wurde der Rücktritt angenommen“, sagt Mair.Das Parteistatut steckt das weitere Vorgehen genau ab. „Nach dem Rücktritt müssen mindestens vier Wochen bis zum außerordentlichen Parteitag vergehen. Zehn Tage vorher müssen die Kandidaten feststehen“, erläutert Mair. Sie hat ein bestimmtes Datum dafür im Kopf, nämlich Freitag, den 13. Juni.Wer ihr Nachfolger oder ihre Nachfolgerin wird, weiß Ulli Mair noch nicht. Sicher sei aber, dass jemand kommen müsse, der mit „der Sache“ nichts zu tun habe und sich daher frei bewegen könne.________________________________________________________Mehr zum Rücktritt von Ulli Mair gibt es in der Mittwoch-Ausgabe der Tageszeitung "Dolomiten".