Bei der Sitzung am Montag hat der Ausschuss der Volkspartei ein Ende der Blockfreiheit in Rom angekündigt (siehe eigener Bericht). SVP-Parlamentarier Peterlini nahm am Dienstagvormittag in einer Pressemitteilung zu der neuen Entwicklung stellt.Mit Ministerpräsident Prodi habe die SVP einen Freund und Partner in Rom gehabt, mit dem wesentliche Fortschritte für die Autonomie erzielt werden konnten, so der Senator.Trotzdem habe die Partei beschlossen, in dieser Legislatur die Verbindung mit Mitte-Links abzubrechen und die Blockfreiheit auszurufen.„Ich persönlich" - so Peterlini – „wurde an den Rand gedrängt, von meinem Amt als Fraktionssprecher im Senat abgesetzt und als roter Oskar bezeichnet, weil ich gemeinsam mit Mitte-Links in Bozen-Unterland die Wahlen gewonnen hatte."Die Partei habe geglaubt, ohne Freunde in Rom besser fahren zu können, so Peterlini.„Nach fünf Jahren entdeckt die SVP wie falsch diese Entscheidung war und wie katastrophal es sich auswirkt, wenn man als kleine Minderheit mit zwei, drei Vertretern in jeder Kammer glaubt, ohne Freunde auskommen zu können“, meint der SVP-Senator.„Ich freue mich, nicht ganz ohne Ironie" - so Peterlini wörtlich - "über die späte Erkenntnis und wünsche der Partei auch in Zukunft die notwendige Weitsicht."stol