Seine Gedanken galten auch den Toten und Verletzten des Terroranschlags auf eine griechisch-orthodoxe Kirche im Süden Jordaniens am Freitag. Der Papst bekundete seine Nähe zu der betroffenen Gemeinschaft und zum gesamten Land, das sich durch ein friedliches Zusammenleben und Respekt gegenüber den verschiedenen Religionen auszeichne.<h3> Gemeinsames Gebet für den Frieden in Assisi</h3>Mit Blick auf Dienstag rief der Papst die Gläubigen dazu auf, sich dem Gebet für den Frieden anzuschließen. An diesem Tag kommen in Assisi Vertreter verschiedener Kirchen und Religionsgemeinschaften zusammen, um des 40. Jahrestages des von Papst Johannes Paul II. einberufenen Friedenstreffens zu gedenken. Die Initiative erinnert an das historische interreligiöse Gebetstreffen von 1986, bei dem Vertreter unterschiedlicher Religionen gemeinsam für den Frieden eintraten. Gerade angesichts der heutigen Konflikte sei dessen Botschaft von besonderer Bedeutung. Papst Leo XIV., der sich am 13. Oktober einer Operation zur Entfernung eines Lungentumors unterziehen musste, hat seine geplante Teilnahme am Treffen in Assisi abgesagt.<BR /><BR />Kriege säten nicht nur Tod und Zerstörung, sondern machten die Welt auch ärmer und richteten weitreichende Schäden an, betonte der Papst. Er rief dazu auf, für politische Entscheidungen zu beten, die von Dialog und Friedenswillen geprägt seien. Abschließend richtete er die Bitte an Gott, die Verantwortlichen zu Entscheidungen zu inspirieren, die den Weg zu „Verständigung, Versöhnung und dauerhaftem Frieden“ ebnen.