Die meisten der illegal eingereisten Migranten kamen wie schon in den Vormonaten über das östliche Mittelmeer. Im Juni wurden Frontex zufolge auf der Route 4000 Fälle registriert. Seit Januar betrug die Zahl damit etwa 21 500 und lag laut Frontex 16 Prozent niedriger als im Jahr zuvor. Jeder vierte auf dieser Route entdeckte Migrant kam demnach aus Afghanistan.Über das westliche Mittelmeer nach Spanien reisten laut Frontex im Juni fast 2350 Migranten ein – mehr als doppelt so viele wie im Monat zuvor, wie es hieß. In der bisherigen Jahresbilanz lag die Zahl mit mehr als 10 300 um fast ein Drittel niedriger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die meisten Menschen auf der Route kamen demnach aus Marokko, Mali, Guinea und Algerien.Auf der zentralen Mittelmeerroute zwischen Libyen und Italien gab es mit 1 150 registrierten illegalen Grenzübertritten kaum Veränderung zum Mai. Die Regierung in Rom fährt einen harten Anti-Migrationskurs. In der bisherigen Jahresbilanz waren die Zahlen bei 3 200 Fällen im Vergleich zu 2018 um 83 Prozent rückläufig. Die meisten Menschen auf der Route kamen demnach aus Tunesien, Pakistan und Algerien.Hier der Frontex-Bericht in englischer Sprache. dpa