Die Regierung möchte mehr Flexibilität beim Thema Pensionierungen, so Giovannini am Dienstag vor der Kommission Finanzen des Senats.Derzeit kann ein Arbeitnehmer erst in Rente gehen, wenn er 66 Jahre alt ist oder 42 Beitragsjahre hat.Diese Vorgabe könnte von der Regierung Letta aufgeweicht werden. Wer früher in Pension ginge, würde dafür aber eine niedrigere Rente kassieren. Beschlossen hat die Regierung dies aber noch nicht.Überprüft wird auch das Modell, das Jugendlichen den Einstieg in die Arbeitswelt erleichtern soll, indem ein Arbeitnehmer, der vor der Pensionierung steht, in Teilzeit geht und die Arbeitszeit an seinen potentiellen Nachfolger „abtritt“. Dieses Modell sei „sehr teuer“, habe aber auch „viele Vorteile“, unterstrich der Minister. Es sei aber angesichts der derzeitigen Krise fraglich, ob viele Arbeitnehmer dieses Modell unterstützten. Giovannini hat zudem eine Entbürokratisierung in den Bereichen Arbeit und Rente für die Unternehmen angekündigt, die dafür fünf Milliarden Euro jährlich aufbringen müssen. Mit dieser Vereinfachung werde sich ein Staatssekretär befassen, kündigte der Minister an. stol