Donnerstag, 20. Juni 2019

Führungskräfte wollen nicht zurückzahlen

Auf das Land rollt eine Prozesslawine zu: Viele Ex-Führungskräfte nehmen nicht hin, dass sie Zulagen, die ihnen in Arbeitsverträgen zugestanden wurden, zurückzahlen sollen.

Das Land fordert rückwirkend bis 2009 von 600 bis 800 Betroffenen beim Land und 250 im Sanitätsbetrieb rund 10 Millionen Euro zurück.
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Das Land fordert rückwirkend bis 2009 von 600 bis 800 Betroffenen beim Land und 250 im Sanitätsbetrieb rund 10 Millionen Euro zurück. - Foto: © LPA

Über Jahrzehnte gingen in Südtirols öffentlichem Dienst pro Jahr 5 Prozent der Führungskräftezulage ins Grundgehalt über und wurden folglich auch dann mitgenommen, wenn die Betreffenden keinen Führungsauftrag mehr innehatten.

Nach dem Urteil des Verfassungsgerichts stellt das Land die Zahlung dieser Zulagen nicht nur ein, sondern fordert rückwirkend bis 2009 von 600 bis 800 Betroffenen beim Land und 250 im Sanitätsbetrieb rund 10 Millionen Euro zurück (STOL hat berichtet).

Widerstandslos geht das aber nicht ab. Alle warten, dass das Land ihnen Unterlagen und Forderungen zustellt.

„Das ist wie wenn man vor 10 Jahren eine Wurstsemmel gekauft hat und sie jetzt wieder zurückgeben soll, obwohl sie längst aufgegessen ist“, sagt der ehemalige Direktor der Laimburg, Josef Dalla Via.

D/bv

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol