Die Initiative wurde am gestrigen Mittwoch von Landeshauptmann Arno Kompatscher (SVP) vorgestellt. Als Reaktion teilte sein Stellvertreter Marco Galateo (Fratelli d'Italila) mit, dass er – wie bereits im vergangenen Jahr – keine Pressekonferenzen im Pressesaal abhalten werde, solange dort die Regenbogenflagge hängt. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1314996_image" /></div> <BR /><BR />„Bei ethischen Themen kann ich meine Meinung nicht ändern“, sagte Galateo. „Ich respektiere die Meinungen aller und erwarte Respekt für meine – die nicht nur meine sind. Der Brief an die Gemeinden, dem Netzwerk Ready beizutreten, ist ein Fehler. Ich identifiziere mich mit der italienischen Flagge, die uns alle repräsentiert und ein Symbol der Freiheit ist, mit der europäischen und der Landesfahne. Weitere sind nicht notwendig“, so Galateo.<BR /><BR />„Ich werde den Pressesaal nicht nutzen, solange die Regenbogenflagge dort hängt, die – das muss ich sagen – keinerlei konkrete Wirkung auf die Menschen hat. Niemand darf diskriminiert werden, darin sind wir uns alle einig. Wie sich dieses Prinzip konkret umsetzen lässt, darüber haben wir unterschiedliche Ansichten“, so Galateo.<BR /><BR /> Im vergangenen Juni hatte er die Flagge bereits für die Dauer einer eigenen Pressekonferenz entfernen lassen.