Montag, 29. Mai 2017

Garantierter zweiter Landesrat: PD blitzt ab

Nach den internen Querelen sei es an der Zeit, „wieder die Ärmel hochzukrempeln“, haben am Samstag Christian Tommasini und Carlo Costa erklärt. Ihren Vorschlägen zu Proporz und einem zweiten Landesrat hat die SVP freilich bereits eine Absage erteilt.

Nach den internen Querelen sei es an der Zeit, „wieder die Ärmel hochzukrempeln“, erklärte Christian Tommasini.
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Nach den internen Querelen sei es an der Zeit, „wieder die Ärmel hochzukrempeln“, erklärte Christian Tommasini. - Foto: © D

Tommasini und Costa vollzogen gewissermaßen eine PD-Neugründung. „L'Alto Adige che verrá“ (Das Südtirol der Zukunft) nennt sich ihre Allianz. Es gelte, die Kräfte zu bündeln im Hinblick auf die anstehenden Parlaments- und Landtagswahlen sowie im Vorfeld des lokalen PD-Kongresses mitsamt Wahl der Parteispitze.

Sie präsentierten auch ein Dokument, in dem sie unter anderem einen garantierten zweiten Landesrat-Posten in der Landesregierung und eine flexible Anwendung des Proporzes verlangen.

Die italienische Sprachgruppe habe es selbst in der Hand, 2 Landesräte zu stellen, erklärten dazu SVP-Obmann Philipp Achammer und sein Stellvertreter Karl Zeller dem Tagblatt "Dolomiten".

Zum Proporz meinte Achammer, dass dieser ein Instrument sei, das Sicherheit gebe – „Deutschen und Italienern“. Es gebe bereits jetzt flexible Anwendungen, wo es notwendig sei, etwa im Gesundheitsbereich. „Ich wüsste nicht, wo eine flexible Anwendung derzeit noch notwendig wäre“, so Achammer.

D

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol