Samstag, 14. Mai 2016

Gebhard: „Investitionen in Kinder sind Investitionen in die Zukunft“

„Bessere Arbeitsbedingungen für unsere Kindergärtnerinnen sind eine Investition in die Zukunft unserer Kinder“, nimmt die SVP-Landesfrauenreferentin anlässlich des Tages der Familie am Sonntag zur geplanten Aufstockung des Personals in den Südtiroler Kindergärten in einer Presseaussendung Stellung.

Renate Gebhard. - Archivbild.
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Renate Gebhard. - Archivbild.

 „Nicht außer Acht gelassen werden dürfen dabei jedoch die veränderten Bedürfnisse der Familien und die Investitionen in die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wie sie die neu gegründete ‚Initiative für Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Südtirol’ anmahnt“, ergänzt Gebhard. Diese sei für eine gute Zukunft von Familien und Kindern mindestens genauso wichtig.

Gebhard: "Es braucht ein neues Gesamtkonzept"

„Investitionen in eine hochwertige Betreuung unserer Kinder und in die Qualität der Bildungseinrichtungen sind eine Investition in die Zukunft, denn in der Entwicklung der Kinder spielen Kindergärten eine Schlüsselrolle“, betont die SVP-Landesfrauenreferentin und Kammerabgeordnete angesichts der aktuellen Diskussion die Bedeutung eines gelungenen Einsteigs in den Bildungsweg.

Letztendlich gehe es jedoch nicht nur darum, dass die steigende Nachfrage nach Kindergartenplätzen mit einer Aufstockung des pädagogischen Personals einhergehen müsse. „Vielmehr braucht es ein neues Gesamtkonzept, wie es die neu gegründete ‚Initiative für Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Südtirol’ einfordert“, sagt sie ihre Unterstützung für das Vorhaben zu.

"Den Unterschiedlichen Lebenssituationen Rechnung tragen"

„Es ist an der Zeit, dass wir uns grundlegend damit auseinandersetzen, wie wir den unterschiedlichen Lebenssituationen der Südtiroler Familien Rechnung tragen können“, regt Gebhard eine tiefgründigere Diskussion an.

Die SVP-Landesfrauenreferentin denkt dabei an relativ kurzfristig umsetzbare Maßnahmen wie flexiblere Bring- und Abholzeiten für die Kinder. Die Überlegungen gehen aber auch darüber hinaus: Eine Verlängerung der Öffnungszeiten der Kindergärten sowie eine Nachmittagsbetreuung für Schulkinder müssen ebenso in ein Gesamtkonzept einfließen wie eine verbesserte Koordination und standardisierte Qualität der Sommerferienprogramme.

Über Ganzjahreskindergarten solle nachgedacht werden

„Nicht immer gelingt es, in den langen Ferien gut zu versorgen und nicht in allen Fällen sind Großeltern zur Stelle, die einspringen können“, beschreibt Gebhard das Problem, vor dem viele Eltern stehen. Zudem fehle vielerorts das Angebot für Kindergartenkinder, weshalb in einem Gesamtkonzept auch über einen Ganzjahreskindergarten nachgedacht werden könnte.

Natürlich sei auch dies nur mit mehr Personal möglich, könne aber andere Angebote qualitativ hochwertig ersetzen. Renate Gebhard appelliert daran, vorhandene Konzepte nicht weiter in den Schubladen verstauben zu lassen, sondern eine grundlegende Reform in die Wege zu leiten, die den veränderten Bedürfnissen der Familien Rechnung trägt, „zum Wohle unserer Familien.“

stol

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