Mittwoch, 12. Januar 2022

„Geboosterte sollten nicht zur Arbeit gehen“

Tony Tschenett hält wenig von der Regelung, dass 3-fach-Geimpfte, die einen engen Kontakt zu einem Positiven hatten, weiterhin mit FFP2-Maske zur Arbeit gehen dürfen: „Dann hört diese Pandemie nie auf“, sagt der Gewerkschafter. Seine Devise: „Smart working überall dort, wo es möglich ist.“

„Auf Smart working setzen.“
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„Auf Smart working setzen.“ - Foto: © dpa-tmn / Finn Winkler
Die neuen Corona-Regeln besagen Folgendes: Für 3-fach-Geimpfte Personen, die zwar einen engen Kontakt zu einer mit Sars-Cov-2-infizierten Person gehabt haben, allerdings keine Symptome aufweisen, ist keine vorbeugende Quarantäne mehr notwendig.






„Es ist anzuerkennen, dass die Regierung versucht, die Quarantäneregeln zu lockern, damit die Arbeitswelt aufrechterhalten werden kann“, sagt ASGB-Chef Tony Tschenett zu STOL.

Aber: Auch wenn jemand 3-fach-geimpft sei und engen Kontakt zu einer positiven Person hatte und dann zur Arbeit kommt, dann schaffe dies Unsicherheit unter den anderen Mitarbeitern, so Tschenett.

„Viel besser wäre es daher, dass man Homeoffice und Smart working ausweitet.“ Man sollte diese Arbeitsform überall dort zulassen, wo es möglich ist, so der ASGB-Vorsitzende.

„Bei uns im ASGB ist es so, dass niemand zur Arbeit kommt, der zwar geboostert ist, aber einen engen Kontakt zu einer positiven Person hatte.“

Das sollte, so Tschenett, überall dort, wo es möglich ist, so gehandhabt werden. „Sonst hört diese Pandemie nie auf.“

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sor