Freitag, 15. April 2016

Geburtshilfe: "Nicht wie Hund zurückpfeifen lassen"

Tamara Oberhofer von den Freiheitlichen reagiert am Freitag vehement auf den schriftlichen Aufruf aus Rom, die Geburtenstationen in Südtirol dem landesweiten Standard anzupassen und keine Sonderregelungen herausschlagen zu wollen.

Tamara Oberhofer fordert die Landesregierung auf, hart in Rom durchzugreifen.
Badge Local
Tamara Oberhofer fordert die Landesregierung auf, hart in Rom durchzugreifen. - Foto: © STOL

„Ich bin nach der Anhörung am Donnerstag im Landtag zum Thema Geburt noch stärker davon überzeugt, dass es gerade die kleinen Geburtenstationen und die kleinen Krankenhäuser wert sind, um ihren Erhalt zu kämpfen", schreibt die Freiheitliche Landtagsabgeordnete Oberhofer in einer Pressemitteilung. 

„Heute lese ich vom Schreiben des Staates, welcher der Landesregierung bekannt gibt, Ausnahmeregelungen für Südtirol nicht länger annehmen zu wollen. Lediglich Enttäuschung, geschätzter Landeshauptmann, das reicht nicht! Schlucken Sie die Säure, die Ihnen hochgestoßen ist und wagen Sie es endlich, hart in Rom zu verhandeln", so die scharfen Worte Oberhofers. 

Gerade in Zeiten, wo man die Bevölkerung für einen funktionierenden Flughafen begeistern will, kämen Einsparungen, Kürzungen und Reduzierungen im Sanitätswesen schlecht an, schreibt Oberhofer.

„Beides oder beides nicht, ist meine Meinung. Wir Freiheitliche fordern den Landeshauptmann, die Landesräte und die parlamentarische Vertretung in Rom vehement auf, nicht einzuknicken und dem längst überfälligen Auftrag, die primären Gesetzgebungskompetenzen im Bereich Sanität einzufordern, nachzukommen, um künftig selber entscheiden zu können", schließt die Landtagsabgeordnete.

stol

stol