Verglichen mit Italien (siehe Artikel zur Jugenderwebslosenquote) stehe Südtirol mit einer Jugendarbeitslosenquote von 9,4 Prozent noch relativ gut da, schreibt die Junge Generation der SVP in einer Presseaussendung am Freitag.„Dennoch ist die Zahl der Arbeitssuchenden bei den Jugendlichen im Zeitraum 2007-2011 um 70 Prozent angestiegen. Dabei geben zwei Drittel der Südtiroler Betriebe an, dass auf dem lokalen Arbeitsmarkt Fachkräfte fehlen“, so die Junge Generation.ASGB-Jugend setzt auf Lehrlingsreform und die Stärkung der KaufkraftAlexander Wurzer von der ASGB-Jugend lobt deswegen die Lehrlingsreform: Mit ihr könne man „Facharbeiter ausbilden und ihnen trotzdem die Möglichkeit eröffnen, nach Lehrabschluss ihre Zukunft flexibler zu gestalten“.Dahingehend zielt Wurzer auch auf die Kaufkraft der Südtiroler ab. Diese müsse gestärkt werden: „Das unausgewogene Verhältnis von Lebenserhaltungskosten und Einkommen ist ein häufiger Grund für die Abwanderung von Fachkräften“.Raffin: Gutes Studium – gute ChancenManuel Raffin, SVP-Landesjugendreferent, sieht in der Ausbildung die Grundvoraussetzung für einen angemessenen Job: „Die Information darüber, mit welchem Studium man am Arbeitsmarkt die besten Chancen hat, müsste hierbei noch verbessert werden.“sh.asus: Fremdsprachen, Auslandserfahrungen und Praktika gefragtDer Vorsitzende der Südtiroler Hochschülerschaft Stephan Kerschbaumer sieht zudem durch Fremdsprachen, Auslandserfahrungen, Praktika und Ehrenamt zusätzliche Chancen. Maturanten sollten deshalb darauf hingewiesen werden, dass nicht nur die Ausbildung zähle.stol