Samstag, 02. Februar 2019

„Gelbwesten”-Demonstrationen sollen an Verletzte erinnern

In Paris und anderen französischen Städten sind am Samstag erneut Tausende Gelbwesten auf die Straße gegangen, um gegen die Politik von Präsident Emmanuel Macron zu demonstrieren. Am zwölften Protestwochenende wollen die Demonstranten vor allem auf das Schicksal der Menschen aufmerksam machen, die bei den zum Teil gewaltsamen Protesten verletzt wurden.

Gelbwesten kritisieren den Einsatz von Gummigeschoßen. - Foto: APA (AFP)
Gelbwesten kritisieren den Einsatz von Gummigeschoßen. - Foto: APA (AFP)

Nach offiziellen Zahlen wurden bisher rund 1700 Demonstranten und 1000 Polizisten verletzt. Die Kritik der Demonstranten richtet sich in erster Linie gegen den Einsatz von Gummigeschoßen, den Innenminister Christophe Castaner aber als notwendigen Schutz der Sicherheitskräfte verteidigte.

Nach Angaben des Innenministeriums waren am Samstag 80.000 Sicherheitskräfte im Einsatz, davon allein 5000 in Paris.

apa/ag.

stol