Die Gemeinde hätte die Einigung gerne umgesetzt. Über Monate wurde daran gearbeitet, unterschiedliche Interessen zusammenzuführen und beiden Seiten die Verwirklichung ihrer sozialen Vorhaben zu ermöglichen. Dass dieser Weg nun nicht zum Ziel geführt hat, ist bedauerlich. Doch wenn ein Kompromiss scheitert, darf die Verantwortung für die langfristigen Interessen unserer Gemeinde nicht auf der Strecke bleiben.<BR /><BR />„Das ehemalige Tertiarkloster ist für Kaltern weit mehr als ein historisches Gebäude. Es ist ein Ort, der unser Dorf über Jahrhunderte geprägt hat und mit vielen Erinnerungen, Geschichten und unserer Identität verbunden ist“, betont Bürgermeister Christoph Pillon. „Solche Orte kommen nicht alle Tage in die Möglichkeit, von der Gemeinde erworben und für die Zukunft mitgestaltet zu werden. Diese Chance wollten wir nicht einfach verstreichen lassen.“<BR /><BR />Mit dem angestrebten Erwerb will die Gemeinde sicherstellen, dass die mittel- und langfristige Nutzung des Areals im Interesse der Kalterer Bevölkerung mitgestaltet werden kann. Es geht darum, das historische Erbe zu bewahren und diesem besonderen, denkmalgeschützten Ort eine Zukunft zu geben, die auch kommenden Generationen zugutekommt.<BR /><BR />Der Gemeinderat hat sich mit 75 Prozent Zustimmung für diesen Weg ausgesprochen.<BR /><BR />„Wir haben um eine Einigung gekämpft. Als diese nicht möglich war, haben wir Verantwortung übernommen. Genau dafür stehen wir: für Kaltern, mit Haltung und Konsequenz“, so Pillon.