Mittwoch, 03. April 2019

Gemeinden: Die Kassen sind knapp

Im Jahr vor der Gemeindewahl droht Südtirols Bürgermeister, mit der leeren Tasche dazustehen. „Vom Land gibt es nicht mehr Geld, obwohl unsere Personalkosten aufgrund der Lohnerhöhungen im öffentlichen Dienst deutlich steigen“, so Gemeindenpräsident Andreas Schatzer.

367 Millionen Euro bekamen Südtirols Gemeinden 2018 vom Land.
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367 Millionen Euro bekamen Südtirols Gemeinden 2018 vom Land. - Foto: © shutterstock

367 Millionen Euro bekamen Südtirols Gemeinden 2018 vom Land. Dabei bleibt es auch in diesem Jahr. „Wir haben beim Landeshauptmann sehr wohl um mehr Mittel angeklopft“, sagt Gemeinden-Chef Andreas Schatzer. Da andere Ressorts beschnitten werden, schaue aber nicht mehr heraus.

Mit zwiespältigen Gefühlen blicken die Bürgermeister deshalb den Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst entgegen. „Wir haben Schwierigkeiten, Personal zu finden“, sagt Joachim Reinalter (Percha). „Dass Mitarbeiter verärgert sind, ist klar. Mit Lohnerhöhungen wurde zu lang zugewartet. Sanft, aber stetig wäre einfacher gewesen“, so Runer. Aber: „Die Personalkosten steigen, und die Zuwendungen bleiben gleich. Für einige Gemeinden wird der Spielraum kleiner“, so Schatzer.

D/bv

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol