Freitag, 26. März 2021

Rat der Gemeinden: Niederlage für die Frauen

Die Männer haben gewonnen und die Frauen verloren: Trotz aller Bemühungen und Interventionen – auch seitens von Landeshauptmann Arno Kompatscher – gibt es auch bis 2025 keine Vizepräsidentin im Rat der Gemeinden, dem Präsident Andreas Schatzer vorsteht. Diese Entscheidung ist am Freitagnachmittag gefallen.

Trotz aller Bemühungen und Aufforderungen gelang es Rosmarie Pamer nicht, genügend männliche Kollegen im Rat der Gemeinden auf ihre Seite zu bringen, um Vizepräsidentin zu werden.
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Trotz aller Bemühungen und Aufforderungen gelang es Rosmarie Pamer nicht, genügend männliche Kollegen im Rat der Gemeinden auf ihre Seite zu bringen, um Vizepräsidentin zu werden. - Foto: © Benjamin Pfitscher
Die Wahl zum deutschsprachigen Vize fiel am Ende klar aus: Dominik Oberstaller konnte sich mit 13 zu 4 Stimmen gegen Rosmarie Pamer durchsetzen.

Bei der Wahl des italienischsprachigen Stellvertreters setzte sich Renzo Caramaschi eher knapp mit 10 zu 7 Stimmen gegen Giorgia Mongillo durch und bei den Ladinern war es für Roland Demetz (16 Stimmen, eine weiß) hingegen eine fast einstimmige Angelegenheit.

Die Frauen im Rat der Gemeinden, Pamer und Mongillo, und darüber hinaus sind sauer. Diese Wahl sei ein Armutszeugnis, wettert etwa SVP-Landesfrauenreferentin Renate Gebhard.

Die 17 Mitglieder des Rates der Gemeinden bilden auch den Verwaltungsrat des Südtiroler Gemeindenverbandes.

fm