Donnerstag, 12. November 2015

Gemeindewahlen am Sonntag: Kompatscher ruft zur Wahl auf

Am Sonntag, 15. November, sind die Bürger der Gemeinden Natz-Schabs und St. Ulrich aufgerufen, ihre Vertreter im Gemeinderat und den Bürgermeister neu zu wählen.

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In St. Ulrich in Gröden war es die zu geringe Wahlbeteiligung im vergangenen Mai gewesen, die zu einer kommissarischen Verwaltung geführt hatte. In Natz-Schabs konnte nach der Gemeinderatswahl kein mehrheitsfähiger Gemeindeausschuss gebildet werden. In der Folge müssen in beiden Gemeinden am kommenden Sonntag Gemeinderat und Bürgermeister neu gewählt werden.

Auf die Bedeutung des Wahlrechtes weist anlässlich des bevorstehenden Wahltermins Landeshauptmann Arno Kompatscher hin: "Das aktive Wahlrecht ist ein besonders wichtiges politisches Recht, da es den Bürgern die Möglichkeit bietet, auf die Bildung politischer Macht Einfluss zu nehmen. Dies ist umso spürbarer, je kleiner die Verwaltungseinheit ist."

Das Wahlrecht bezeichnet der Landeshauptmann als tragende Säule der Demokratie und Garant der Souveränität der Bürger. "All jene, die wählen, entscheiden darüber, wie ihre Heimatgemeinde in den kommenden Jahren regiert wird und damit auch, wie ihre Zukunft gestaltet wird", so Landeshauptmann Kompatscher.  

Dass möglichst viele der 2363 Wahlberechtigten in Natz-Schabs und der 3746 in St. Ulrich zur Urne schreiten, wünscht sich der Landeshauptmann: "In St. Ulrich wurde die für alle Bürger ebenso wie für die Kandidaten unerfreuliche Erfahrung gemacht, was eine niedrige Wahlbeteiligung bedeutet. Im Gegenzug bringt eine hohe Wahlbeteiligung den Wählerwillen klar zum Ausdruck und legitimiert die Gewählten stärker."

Er ruft daher alle Bürger von Natz-Schabs und von St. Ulrich auf, die Geschicke der eigenen Gemeinde nicht dem Zufall zu überlassen, sondern selbst mitzuentscheiden und am Sonntag zwischen 7 und 21 Uhr zur Wahl zu gehen.

stol

stol