Bereits vor dem Treffen zwischen Meloni und Schallenberg hatte Steger gegenüber dem österreichischen Kanzler ein großes Anliegen Südtirols deponiert.<BR /><BR />„Ich bin sehr dankbar, dass der österreichische Kanzler bei dem Treffen direkt die Anliegen Südtirols vorgebracht und somit gezeigt hat, dass es auch für Österreich Bedeutung hat, wie sich die Autonomiereform weiterentwickelt“, meinte Steger nach der Aussprache zwischen Meloni und Schallenberg. Froh sei er auch darüber, dass Meloni und Schallenberg über das Thema Brenner und Transit gesprochen haben. Es sei sehr zu begrüßen, dass Österreich bereit ist, beim Transit im Dialog eine Lösung zu finden. „Das ist ein wichtiges Zeichen, das natürlich unter Berücksichtigung der Interessen und der Notwendigkeiten der Tiroler Bevölkerung stattfindet. Aber das Problem wurde erkannt, Österreich ist bereit, einen gemeinsamen Weg zu gehen“, erklärt Steger. Positiv sei weiters, dass Schallenberg die Schutzfunktion Österreichs für Südtirol zum Ausdruck gebracht habe. Für den SVP-Chef zeigt dieses Treffen, dass es einen guten Austausch und eine gute Zusammenarbeit zwischen Österreich und Italien gebe. Das sei auch für Südtirol wichtig – und stärke die Position Südtirols. <h3> Steger weist auf Sorgen wegen Luegbrücke hin</h3>Vor dem Treffen zwischen Meloni und Schallenberg hatte Steger Österreichs Kanzler Schallenberg auf die großen Verkehrsprobleme am Brenner aufgrund der Arbeiten bei der Luegbrücke hingewiesen. Steger äußerte die Befürchtung, dass es in den nächsten Wochen und Monaten noch viel größere Staus geben könnte als bisher bereits. „Wir hängen massiv von der Nord-Süd-Achse ab, haben keine Alternativen und hoffen, dass Österreich uns hilft, dass die Sanierungsarbeiten so glimpflich wie möglich über die Bühne gehen und alles getan wird, damit Flaschenhälse verhindert werden, sodass es nicht allzu große Nachteile für Südtirol gibt“, so Steger. Schallenberg habe Verständnis für diese Sorge gezeigt. <h3> Durnwalder hofft auf ein Ende der Blockade in Rom</h3>SVP-Senator Meinhard Durnwalder geht davon aus, dass Schallenbergs Intervention bei Meloni in Sachen Autonomiereform „zu Bewegung in der derzeitigen Blockade führen könnte“. Bei der Autonomiereform sei noch immer die politische Aussprache mit Meloni ausständig, um den endgültigen Text des Verfassungsgesetzes zu definieren. Der endgültige technische Text des Regionenministeriums und des Rechtsamtes des Ministerratspräsidiums sei nach wie vor ausständig. Danach stehe das politische Treffen mit Meloni und Regionenminister Roberto Calderoli an.