Donnerstag, 23. April 2020

Gesetz Raum und Landschaft tritt wie geplant in Kraft

Das Gesetz Raum und Landschaft tritt wie geplant m 1. Juli 2020 in Kraft. Die Abläufe sollen bürgernah an Covid19-bedingte Verzögerungen angepasst werden, heißt es in einer Presseaussendung von Landesrätin Maria Hochgruber Kuenzer.

Maria Hochgruber Kuenzer.
Badge Local
Maria Hochgruber Kuenzer.
Landesrätin Maria Hochgruber Kuenzer ist überzeugt: „Für Südtirols Landschaft, für die Gemeinden und auch für die Bürger ist es von Vorteil den Zeitpunkt für das Inkrafttretens des neuen Gesetzes für Raum und Landschaft einzuhalten.“

Mit ihren Mitarbeitern und den an den Vorbereitungen für das Gesetz involvierten Vertretern, etwa dem Gemeindenverband, hat Maria Hochgruber Kuenzer die vergangenen Wochen und Monate genutzt, um den Zeitplan und das Procedere des Inkrafttreten des Gesetzes der aktuellen Lage anzupassen.

Spurlos geht die Corona-Krise keineswegs an der Umsetzung des Gesetzes vorbei: „Wir haben zeitlich und inhaltlich unseren ursprünglichen Ablauf verändert, sodass niemand Schaden erleidet, Fristen verlängert werden und selbst die verschobenen Gemeinderatswahlen in unserem neuen Zeitplan den Bürgern keine zusätzlichen Problem bereiten,“ versichert Landesrätin Hochgruber Kuenzer. Alle gesetzlichen Änderungen waren von der Landesregierung genehmigt und vom Südtiroler Landtag beschlossen worden.


Fristen verlängert

Vielen Bürgern hat Corona ihre Planung zunichte gemacht. Wer eine Ermächtigung oder einen Baurechtstitel erworben hat, „braucht aber keine Sorge haben, dass diese Fristen verfallen würden,“ so Hochgruber Kuenzer und die Landesrätin betont: „Welche Ermächtigung auch immer, z.B. zu sanieren, umzubauen oder landschaftlicher Art, die ab
31. Jänner 2020 verfallen wäre, bleibt bis Jahresende gültig.“ So können Arbeiten beispielsweise auch erst im Dezember 2020 begonnen werden, ohne dass erneut um dieselbe Genehmigung angesucht werden braucht.














stol