Donnerstag, 22. Oktober 2015

Gesundheitsreform: Der italienische Partner macht Druck

In den vergangenen zwei Jahren sei man immer zu Landesrätin Martha Stocker und ihrer Gesundheitsreform gestanden, betont der Partito Democratico. Doch die Reform klemmt. Der PD fühlt sich vor den Kopf gestoßen – und wendet sich deshalb direkt an den Landeshauptmann.

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Vor wenigen Tagen traf die Arbeitsgruppe „Sanität“ des Partito Democratico mit ihrem Landesrat Christian Tommasini zusammen. Thema des Treffens war die Gesundheitsreform. Über deren Fortgang zeigten sich Parteikollegen tief besorgt.

„Wird diese Reform durchgeführt oder nicht?“, ist die zentrale Frage im PD. Einige in der Partei scheinen an der Umsetzung der Reform ernsthaft zu zweifeln.

PD verortet zu wenig Rückhalt für Stocker

„Sehr viele Bedenken entstehen, sobald man täglich wahrnehmen muss, dass die Bemühungen der Landesrätin Stocker und des Generaldirektors Thomas Schäl nicht auf die entsprechende Unterstützung innerhalb der Sammelpartei zählen können“, heißt es in einer Presseaussendung des PD. „Ganze Teile der Reform stoßen zurzeit, vor allem was den Zusammenschluss der Gesundheitssprengel Bruneck und Brixen anbelangt, auf Widerstand unterschiedlicher Interessensgruppen innerhalb der SVP.“

PD wendet sich an den Landeshauptmann

Deswegen richtet sich der PD nun direkt an den Landeshauptmann: „Wird Stocker, Schäl, der Demokratischen Partei, sowie auch den Arbeitern des Gesundheitswesen und den Gewerkschaften endlich die Möglichkeit gegeben, arbeiten und handeln zu können, um die Qualität der Dienstleistungen zu verbessern und gleichzeitig diese Reform auch für den Haushalt tragbar zu machen?“

stol