Freitag, 18. September 2020

Grenzen: EU-Staaten wollen gemeinsame Corona-Datenbasis

Die EU-Staaten machen Fortschritte bei den Bemühungen, die Koordination der Corona-Reisebeschränkungen zu verbessern.

Corona-Reisebeschränkungen sollen besser koordiniert werden.
Corona-Reisebeschränkungen sollen besser koordiniert werden. - Foto: © EXPA/JOHANN GRODER
Laut einem EU-Bericht gibt es große Unterstützung für den Vorschlag, die EU-Gesundheitsagentur ECDC mit dem Aufbau einer gemeinsamen Corona-Datenbasis zu beauftragen. Zudem soll die Öffentlichkeit künftig mindestens 24 Stunden vor dem Inkrafttreten neuer Maßnahmen gewarnt werden.

Gemeinsame Kriterien für die Einführung von Reisebeschränkungen sind allerdings weiter ebenso wenig in Sicht wie einheitliche Regeln für Reisen in Risikogebiete. Die Diskussionen über eine gemeinsame Risikobewertung und mögliche gemeinsame Maßnahmen seien sensibel, heißt es in dem Bericht der derzeitigen deutschen EU-Ratspräsidentschaft, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Die Mitgliedstaaten hätten ihre allgemeine Bereitschaft zur Zusammenarbeit bekräftigt, aber gleichzeitig die nationale Verantwortung beim Thema öffentliche Gesundheit betont.



apa