Donnerstag, 01. Oktober 2020

Grenzüberschreitende Lösung für Wintertourismus gefordert

Ein gemeinsamer Ausblick auf die anstehende Wintersaison und ein entsprechender Austausch mit den Nachbarländern war das Ziel einer Videokonferenz, zu der am Mittwoch die österreichische Bundesministerin für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus, Elisabeth Köstinger, geladen hatte.

Banger Blick in Richtung Wintertourismus.
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Banger Blick in Richtung Wintertourismus. - Foto: © unsplash
Aus Österreich nahmen Salzburgs Landeshauptmann Haslauer sowie Vertreter aus Tirol, Vorarlberg und Kärnten teil, zudem waren der deutsche Staatsminister Aiwanger, der Stellvertretende Justizminister aus Baden-Württemberg, Regierungsräte aus der Schweiz und Südtirols Tourismuslandesrat Arnold Schuler zugeschaltet.

Unter anderem berichtete Köstinger berichtete über die österreichischen Regelungen zum Wintertourismus. Bei den verschiedenen angesprochenen Themen war man sich unter anderem einig, dass die Christkindlmärkte situationsbedingt und unter Einhaltung von Sicherheitsmaßnahmen abgehalten werden können. Auch die die Registrierungspflicht beim Betreten von Restaurants und Bars war ein Thema: Deutschland und die Schweiz hatten diese eingeführt. Die Methode habe sich bewährt und werde auch von den Bürgerinnen und Bürgern akzeptiert, berichteten sie.

Quarantänebestimmungen und Reisewarnungen vereinheitlichen

Mit Blick auf die unterschiedlichen Quarantänebestimmungen und Reisewarnungen der einzelnen Länder plädierte Südtirols Landesrat für Tourismus für eine einheitliche Lösung: „Man sollte von der Situation im heurigen Frühling lernen und auf europäischer Ebene Bestimmungen zur Quarantäne und Reisewarnungen erlassen.“ Es herrsche viel Unsicherheit: „Das beunruhigt die Bevölkerung beunruhigt und schadet ganz besonders dem Tourismussektor“, sagte der Landesrat.

Abschließend wurde festgelegt, dass sich die einzelnen Vertreter intern beraten und die Gespräch zur gegenseitigen Abstimmung fortgesetzt werden sollen.

lpa

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