Vor der Presse erklärte Rubio am Mittwoch zu der Frage, ob die USA bei ihrem Bestreben, die Insel zu übernehmen, einen Bruch der NATO riskieren würden: „Wenn der Präsident eine Bedrohung für die nationale Sicherheit der USA feststellt, behält sich jeder Präsident vor, dieser mit militärischen Mitteln zu begegnen.“<BR /><BR />US-Präsident Trump hat wiederholt erklärt, er wolle die strategisch wichtige und an Rohstoffen reiche Insel unter seine Kontrolle bringen. Eine US-Militäroperation am Wochenende, bei der der venezolanische Staatschef Nicolás Maduro und dessen Frau Cilia Flores in die USA entführt wurden, hatte die Befürchtung geweckt, Grönland könne ein ähnliches Schicksal drohen.<h3> „Werden immer für die NATO da sein“</h3>US-Präsident Trump versuchte am Mittwoch indes, Zweifel an der Bündnistreue Washingtons auszuräumen. „Wir werden immer für die NATO da sein, auch wenn sie nicht für uns da sind“, schrieb Trump in einem Beitrag auf seiner Plattform Truth Social. Russland und China fürchteten das Bündnis nur so lange, wie die Vereinigten Staaten Mitglied seien. Wie das Weiße Haus weiter mitteilte, diskutierten Trump und sein Stab eine Reihe Optionen bezüglich Grönlands. Der Einsatz des Militärs sei dabei immer eine, die dem Oberbefehlshaber zur Verfügung stehe.<BR /><BR />Trumps wiederbelebtes Interesse an der strategisch wichtigen Insel steht im Zusammenhang mit der kürzlichen Festnahme und Entmachtung des venezolanischen Präsidenten Maduro. Trump fühle sich dadurch bestärkt und wolle die amerikanische Dominanz in der westlichen Hemisphäre sichern, hieß es aus dem Weißen Haus.