Dienstag, 28. Mai 2019

Größter Kokainfund in Südtirol: 14 Jahre Haft

Er hat immer beteuert, nichts vom Kokain im Auto gewusst zu haben, sein Cousin, der am Steuer saß, stützte die Version. Doch der Strafsenat am Bozner Landesgericht sah die Sachlage anders und verurteilte Artur Muca (43) am Montag zu 14 Jahren Haft. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

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Symbolfoto - Foto: © shutterstock

Muca und sein Cousin Edouart Gona aus Albanien waren am 19. Jänner 2016 festgenommen worden. Beamte der Finanzwache hatten an der Mautstelle Sterzing 93 Kilo Kokain in ihrem Auto entdeckt – bis heute der größte Kokainfund in Südtirol.

Muca erklärte, dass er nichts von dem Rauschgift gewusst habe, auch Gona entlastete ihn. Das Freiheitsgericht konnte nicht zweifelsfrei ausschließen, dass das die Wahrheit war, woraufhin Muca enthaftet wurde. Er verließ das Land. Indes hatte die Staatsanwaltschaft Kassationsbeschwerde eingelegt und bekam Recht. Gegen Muca wurde ein EU-Haftbefehl ausgestellt. Er wurde im Juni vorigen Jahres von Belgien an Italien ausgeliefert.

D/rc 

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol