Klare Worte findet dazu auch die Obfrau des Meraner Stadtkomitees, Katharina Zeller, ebenso der Ortsobmann von Atzwang, Markus Kompatscher.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1097193_image" /></div> <BR /><BR /><BR />„Wenn man in Zeiten wie diesen statt anderen zu helfen bei sich selbst anfängt, so ist dies nicht das richtige Signal“, meint <b>Katharina Zeller</b>. „Die Bürger wünschen sich, dass Kollektivverträge nachverhandelt werden – das muss in der Prioritätenliste weiter nach oben gestellt werden.“ Finanziell seien Landtag und Region eine ganz andere Welt als die Gemeinde – da gebe es eine große Kluft. Als Bürgermeister und Vize erhalte man eine Amtsentschädigung, die noch ausreiche, um selbst Einzahlungen für die Altersvorsorge vorzunehmen. Aber die Stadträte verdienten weniger und das sei fast grenzwertig, schließlich sei man da auch abends bei Veranstaltungen ständig im Einsatz. Zeller spricht sich dafür aus, „mit gleicher Priorität für alle zu schauen, dass die Renten steigen. Die Altersarmut nimmt zu – das ist ein großes Thema.“<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1097196_image" /></div> <BR /><BR />„Es läuft überall gleich ab: Wo sich die Politiker selber die Regeln machen können, machen sie diese zu ihrem Vorteil – egal ob im Regionalrat oder Landtag“, meint der Ortsobmann von Atzwang, <b>Markus Kompatscher</b>. „Das Team K hat zwar dagegengestimmt, aber wenn man weiß, dass die Mehrheit dafür votiert, so ist es leicht, dagegen zu sein. Am Ende nehmen das Geld dann aber alle. Da sitzen alle in einem Boot und interessanterweise halten da alle zusammen.“ <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1097199_image" /></div> <BR /><BR />„Eine gute Entscheidung war dies sicherlich nicht“, kommentiert der Ortsobmann von St. Martin in Passeier, <b>Heinrich Dorfer</b>, die neue Rentenregelung des Regionalrats. „Das ist sicherlich problematisch – gerade jetzt, in dieser Zeit, wo alles schwieriger wird, ist das nicht passend.“<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1097202_image" /></div> <BR /><BR />„Im Vergleich zur früheren Regelung ist es eine große Ersparnis für die öffentliche Hand“, meint hingegen der Ortsobmann von Kastelruth, <b>Martin Fill</b>. „Insbesondere wenn man diese künftigen Renten mit den Renten vor einigen Jahren vergleicht, so betragen die neuen Renten jetzt nur mehr einen Bruchteil. Politiker müssen auch angemessen bezahlt werden. Sonst wird es immer schwieriger, gute Köpfe zu finden“, sagt Fill.