„Damit, so glauben und hoffen wir, endet ein Zeitalter der Politik des Zerfalls, der Berechnung und der Zerstörung“, so Foppa und Kusstatscher.Silvio Berlusconi hinterlasse ein Land, in dem Werte wie Umweltschutz, Nachhaltigkeit, Solidarität zu Nebensachen degradiert worden seien. „Die Rückkehr zur Atomkraft konnte kraft des Volkes gerade noch abgewendet werden. Erneuerbare Energien, Investitionen in nachhaltige Mobilität, Landschaftsschutz etc. blieben in der politischen Agenda der Berlusconi-Ära völlig bedeutungslos“, kritisieren sie. „Die Politik Berlusconis hat den Stellenwert der Frauen, der Moral in der Politik, der Mündigkeit der Bürger auf ein historisches Minimum reduziert und die langen Schatten dieser politischen Kultur werden leider lange spürbar bleiben.“Umso wichtiger sei es, dass sich nun die positiven Kräfte Italiens bündelten und das Land verantwortungsvoll aus der Krise führten. „Eine klare Trennlinie zu dem was war, das brauchen nicht nur die internationalen Märkte, sondern der gesamte Staat Italien“, betonen die Co-Landesvorsitzenden Grünen.