Dass eine schwule Sängerin nicht nur die Nominierung durch ihr Land schafft, sondern bei der Endabstimmung bei fast allen Ländern überragend punkten kann, sei ein starkes Signal nicht allein für den Unterhaltungssektor, sondern auch für ein offenes Europa.Das kraftvolle und dennoch unverkrampfte Plädoyer der Sängerin für die Rechte von Schwulen und Lesben mache auch deutlich, welchen politischen Stellenwert Kultur und Unterhaltung erzielen können, sind sich Hans Heiss, Brigitte Foppa und Riccardo Dello Sbarba einig.Dass der ORF und die Republik Österreich, allen voran Bundespräsident Fischer, so entschieden für die Sängerin eingetreten sind, ehre auch sie."Conchita Wurst hat uns eine Lektion erteilt, wie sich Glamour, Eleganz und zivilgesellschaftliches Engagement verbinden lassen und wie man/frau die Rechte sexueller Minderheiten überzeugend vertritt: Chapeau!"