„Italien sagt ein zweites Mal Nein zur Atomenergie, wehrt sich gegen die Vermarktung des Wassers und wehrt sich gegen die Privilegien der Regierenden“, so die Grünen am Montag einer Aussendung.Man hoffe nun, dass der atomfreie Korridor quer durch Europa von Italien über Österreich und mit Deutschland eine Wende in der europäischen Energiepolitik einleite. „Gleichzeitig hoffen wir, dass der neoliberale Trend der Privatisierung öffentlicher Belange überall gestoppt werden kann und dass das Gemeinwesen durch Solidarität und nicht durch die Vormacht von Markt und Wachstum gestärkt wird.“Schließlich stelle man mit Freude fest, dass das italienische Volk für Rechtsstaatlichkeit stimmt, gegen unverschämte Privilegien der regierenden Kaste.„Der Pfingstgeist hat Hoffnungen gestärkt“, so Sepp Kusstatscher. „Der Trend der Kommunalwahlen setzt sich fort!“, ergänzt Brigitte Foppa. Berlusconi habe bereits heute Mittag erklärt, man müsse nun auf erneuerbare Energien setzen. „Wir haben wieder mehr Hoffnung auf eine Zukunft mit mehr Demokratie in Freiheit, Gleichheit und Geschwisterlichkeit“, so die Grünen.