Dienstag, 13. April 2021

Handelsvertreter fordern Befreiung von Kfz-Steuer

Die Handelsagenten und -vertreter Fnaarc im hds erwarten sich vom Land die Befreiung von der Kfz-Steuer für die Berufsgruppe, denn „das Auto ist das Büro eines Handelsvertreters“.

Der Präsident der Handelsagenten und -vertreter im hds (Fnaarc), Vito De Filippi.
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Der Präsident der Handelsagenten und -vertreter im hds (Fnaarc), Vito De Filippi. - Foto: © hds
„Unsere Kategorie umfasst rund 500 Fachleute in Südtirol und ist eine der wichtigsten Motoren für die Entwicklung der kleinen und mittleren Unternehmen in unserem Gebiet“, sagt der Präsident der Handelsagenten und -vertreter im hds, Vito De Filippi.

Mit den Reisebeschränkungen gehören Agenten zu den am meisten bestraften Berufsgruppen bei der Ausübung ihrer Tätigkeit. „Der Anstieg der Mobilitätskosten, die sinkenden Einnahmen und die staatliche Unterstützung, die unserer Kategorie bisher nicht angemessen war, gefährden zudem unsere Arbeit“, sagt De Filippi.

Das Auto ist das Büro eines Handelsvertreters, sein grundlegendes Arbeitsmittel. Davon ausgehend erwartet sich der Berufsverband in diesem Moment der außergewöhnlichen Krise eine konkrete Unterstützung des Landes was die die Mobilität der Agenten anbelangt.

„Unser Anliegen ist die Befreiung von der Zahlung der Autosteuer für das laufende Jahr 2021, in Anbetracht der Tatsache, dass die Zuständigkeit für diese Steuer auf Provinzebene liegt“, betont der Präsident.

Die Arbeit von Handelsagenten und -vertretern zu unterstützen bedeutet, eine ganze Kategorie zu aktivieren, die die Entwicklung und das Wachstum vieler Sektoren ermöglicht - und somit der lokalen Wirtschaft eine Gelegenheit zur Erholung zu bieten.

stol