Landeshauptmann Luis Durnwalder drückt den Familienangehörigen sein persönliches Beileid und das der Landesregierung wegen des Verlustes von Hans Rubner aus. "Als Landesrat, Senator und in seinen zahlreichen wichtigen öffentlichen Ämtern war Hans Rubner einer der Hauptakteure in der Südtiroler Politik der vergangenen 30 Jahre", unterstreicht der Landeshauptmann. SVP trauert um Altsenator Auch die Südtiroler Volkspartei trauert um Altsenator Hans Rubner. „Mit Hans Rubner ist einer von uns gegangen, der sein politisches Gespür und seinen unermüdlichen Einsatz in die SVP und in dieses Land über viele Jahre mit Begeisterung und stets auch mit einem kritischen Auge eingebracht hat“, würdigt SVP-Obmann Richard Theiner die Verdienste des Politikers. „Wir verlieren mit Hans Rubner einen kritischen Mitdenker, der in seiner vielfältigen politischen Laufbahn viel bewegen konnte und auch mal den Zeigefinger erhob, wenn ihm politische Entscheidungen missfielen“, erklärt Theiner. Alt-Senator Hans Rubner wird am Montagnachmittag in seinem Heimatort Aufhofen/Bruneck zu Grabe getragen.Hans RubnerHans Rubner, geboren am 24. November 1932 in Kiens, studierte Wirtschaftswissenschaften an der Universität Florenz und an der Hochschule für Welthandel in Wien und war von 1960 bis 1966 Oberschullehrer. Von 1961 bis 1962 arbeitete er als Geschäftsführer der Südtiroler Volkspartei und war von 1963 bis 1966 deren Landessekretär, worauf er von 1966 bis 1973 als Direktor an die Berufsschule von Bruneck zurückkehrte. Von 1972 bis 1973 war er auch Präsident der Krankenhauskörperschaft Bruneck. Seine bedeutsame politische Karriere begann im Jahr 1973 mit der Wahl in den Südtiroler Landtag, dessen Mitglied er bis März 1987 war, auch als Landesrat für Öffentliche Arbeiten, Feuerwehrwesen und Zivilschutz. Im Juni 1987 wurde Hans Rubner in den römischen Senat gewählt, wo er bis 1994 die Interessen Südtirols vertrat. Anschließend war er bis 2002 Präsident der Stiftung der Südtiroler Sparkasse.