Mittwoch, 01. Juni 2016

Hausärzte: Ein Kompromiss im Sinne der Patienten

In den Verhandlungen mit den Hausärzten ist ein Kompromiss zur wohnortnahen Betreuung chronischer Patienten erzielt worden.

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Foto: © shutterstock

Bei den Vertragsverhandlungen am Dienstagabend zwischen der Delegation des Landes Südtirol und den Vertretern der Hausärztegewerkschaften ist ein für beide Seiten akzeptabler Kompromiss in Bezug auf die ärztlichen Zeugnisse für ehrenamtliche Rettungskräfte, die wohnortnahe Behandlung von chronisch kranken Patienten und die Kontrolle der Blutverdünnung vor Ort erzielt worden.

"In enger Abstimmung und Absprache mit der Landesregierung, die eigene Mittel zur Stärkung der wohnortnahen Versorgung zur Verfügung gestellt hat, und mit Gesundheitslandesrätin Martha Stocker in Bezug auf die weitere Vorgangsweise in den Verhandlungen ist es uns gelungen, einen für beide Seiten tragfähigen Kompromiss zu finden", berichtet der Leiter der öffentlichen Delegation Michael Mayr.  "Dabei sind die Gewerkschaften der Hausärzte doch deutlich von ihrer ursprünglichen Forderung abgerückt, was eine Lösung erleichtert hat."

Für die Delegation des Landes sei die Stärkung und Vereinheitlichung der wohnortnahen Versorgung ein wichtiges Ergebnis im Sinne der Menschen. Die Leistung einer Kontrolle der Blutverdünnung vor allem für ältere Menschen konnte aufgrund der Kompromissbereitschaft von beiden Seiten nicht nur verlängert, sondern in eine fixe Leistung umgewandelt werden.    

lpa/stol

stol