Kriegt Südtirol eine neue bürgerliche Partei? „Davon zu reden, ist die Zeit sicher nicht reif. Es gilt zu schauen, wie die Vorwahlen verlaufen und wer auf der SVP-Liste kandidiert“, sagt Brugger.Er, Brugger, fühle sich in der derzeitigen SVP „unwohl“. Ihm stünden alle Optionen offen.Unzufrieden sei er, weil „sich die SVP seit zwei, drei Jahren nur mit sich selbst beschäftigt. Es geht doch nur mehr darum, wie man Durnwalder beerbt“, kritisiert der Ex-Obmann.Gehemmtes EdelweißZudem sei das Edelweiß mit Drittelwahlsystem, Frauenquote, Bezirkslogik und der jetzt übergestülpten Basiswahl „überreglementiert, gehemmt und geht einer schweren Zukunft entgegen. Derzeit wird nicht über Themen und Programme diskutiert. Taktik und Regelwerk stehen im Vordergrund. Es ist ein Punkt erreicht, an dem ernsthaft gegengesteuert werden muss. Das sehen viele Leute so, die an mich herangetreten sind“, so Brugger gegenüber der Tageszeitung „Dolomiten“.Eine Breitseite gibt es auch gegen die Spitzenkandidaten um die Landeshauptmann-Nachfolge. Es gehe nur mehr um die Vorwahl und nicht um ein Programm.Daher dürfe es niemanden wundern, „wenn innerhalb und außerhalb der SVP sich Leute Gedanken machen und sagen: So geht es nicht. Und irgendwann eine Alternative suchen. Es könnte auch eine Partei unabhängig von mir entstehen“, sagt Brugger.Auch an Ex-Senatorin Helga Thaler Außerhofer und Landeshauptmann Luis Durnwalder sind Menschen mit der Absicht, eine neue Partei zu gründen, herangetreten. Für Durnwalder allerding käme die Gründung einer neuen Partei nie in Frage, denn die SVP habe für ihn sehr viel getan.lu/D____________________________________________________________________________Lesen Sie den vollständigen Artikel in der Montag-Ausgabe der Tageszeitung „Dolomiten“.