Samstag, 03. September 2016

Heimatbund demonstriert gegen Regierungskommisariate

Man trete für die Erhaltung von Geburtenstationen und gegen unnütze staatliche Einrichtungen ein, teilte Heimatbund-Obmann Richard Lang am Samstag mit.

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Mitglieder des Südtiroler Heimatbundes und der Bewegung "Popoli Liberi-Freie Völker" demonstrierten deshalbe vor den Regierungskommissariaten von Bozen und Trient.

Nicht zufällig seien für den Protest das Regierungskommissariat in Trient bzw. in Bozen gewählt worden, so Lang. "Diese staatlichen Einrichtungen heutzutage völlig überflüssig, deren Aufgaben könnten ohne weiteres auch vom Land wahrgenommen werden. Dies zeigt das Beispiel der Region Aosta, das seit Jahrzehnten ohne Regierungskommissar auskommt", meint der SHB-Obmann.

Das Regierungskommissariat in Bozen, das von vielen Südtirolern auch als römische Überwachungsstelle empfunden würde, habe mehr als 150 Beamte und Angestellte. Schon allein mit dem Geld für diese Gehälter könnten die Geburtenstationen in Südtirol weiter geöffnet bleiben, so Lang. Die beiden Demonstrationen von SHB und Popoli Liberi-Freie Völker standen unter dem Motto: "Zusammen für das Tiroler Volk".

stol