„Es ist eine sehr gute Nachricht, dass die Unterzeichnerstaaten der Berner Konvention einer Herabstufung des Schutzstatus des Wolfes zugestimmt haben. Dank dieser Abstimmung ist die Europäische Kommission nun in der Lage, den Mitgliedstaaten mehr Flexibilität beim Management ihrer lokalen Wolfspopulationen zu gewähren.“<BR />So schreibt die Präsidentin der Autonomiegruppe, Julia Unterberger, in einer Mitteilung.<BR /><BR />„Die Entscheidung von Bern kommt einen Monat, nachdem im Senat zum sogenannten Berggesetz ein Änderungsantrag der Autonomiegruppe, mit Erstunterzeichner Senator Durnwalder, angenommen wurde. Dieser sieht die Möglichkeit vor, Quoten auf regionaler oder auf Basis der autonomen Provinzen für die Entnahme von Wölfen festzulegen. Mit der Herabstufung des Schutzstatus wird es einfacher sein, dies umzusetzen“, so Unterberger. <BR /><BR />Die Regierung müsse sich nun auf europäischer Ebene für eine größere Flexibilität einsetzen „und darf dabei nicht vergessen, dass Frankreich und Schweden dank einer intelligenten Zusammenarbeit mit der Kommission bereits in der Vergangenheit neue Strategien für das Wolfsmanagement entwickelt haben. Die Erhaltung der Art muss in einem Rahmen erfolgen, der mit der Sicherheit der Menschen, der Nutztiere und der Traditionen der betroffenen Gebiete vereinbar ist.“