Es ist auch ein Moment von großer symbolischer Bedeutung, da die italienisch-österreichische Grenze künftig auch unterirdisch überquert werden wird. Die Arbeiten begannen 2007 und werden voraussichtlich 2032 abgeschlossen sein. <BR /><BR />Der Tunnel wird 55 Kilometer lang sein und in der Nähe von Innsbruck an die bestehende Stadtumfahrung anschließen, sodass er eine Gesamtlänge von 64 Kilometern erreicht. In einer Tiefe von 12 Metern unter den Haupttunneln verläuft der Erkundungsstollen, der mit einem Durchmesser von 6 Metern geologische Informationen für den Bau der Hauptröhren mit einem Durchmesser von 8,1 Metern liefert. <h3> Die Kosten</h3>Der Tunnel liegt auf einer Höhe von 794 Metern über dem Meeresspiegel, während die Züge bisher bis zur Passhöhe auf 1.370 Metern fahren müssen. Beeindruckend sind die Gesamtlänge des Tunnelsystems von 204 Kilometern (von denen nur noch 26 fehlen) und die Gesamtkosten, die sich nach neuesten Schätzungen auf 10,5 Milliarden Euro belaufen werden. <BR /><BR />Die Hälfte der Kosten wird von der Europäischen Union getragen, da der BBT als vorrangiges Infrastrukturprojekt eingestuft wird. Die andere Hälfte wird von Österreich und Italien getragen. <BR /><BR />Güterzüge werden mit einer Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h und Personenzüge mit 250 km/h fahren. Die Fahrzeit auf der Strecke wird von 80 auf nur 25 Minuten verkürzt.