Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu und Verteidigungsminister Israel Katz hatten das Vorgehen bereits am Mittwoch in einer gemeinsamen Erklärung angekündigt. Die Attacke gefährdet die ohnehin brüchige Feuerpause zwischen den USA und dem Iran. Eine Kernforderung des Iran war dabei ein Stopp der israelischen Militäraktionen im Libanon. Ungeachtet der Waffenruhe halten sich israelische Truppen weiterhin in Gebieten südlich des Litani-Flusses auf.<BR /><BR />Zudem setzte Israel seine Militärschläge im Südlibanon fort. Bei einem Luftschlag auf die Stadt Zelaya wurden nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums am Mittwoch vier Menschen getötet. Die Hisbollah feuerte daraufhin erneut Raketen auf Israel ab.<BR /><BR />Israel hat im Südlibanon eine bis zu zehn Kilometer tiefe Sicherheitszone eingerichtet, um den Norden des eigenen Landes vor Raketenbeschuss durch die Hisbollah zu schützen. Parallel führt Israel Gespräche mit der libanesischen Regierung. Der libanesische Ministerpräsident Nawaf Salam bezeichnete ein Treffen auf höchster Ebene am Mittwoch allerdings als verfrüht. Zunächst müsse die Waffenruhe gefestigt werden. US-Präsident Donald Trump will ein Treffen von Netanyahu mit dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun in Washington organisieren.