Mittwoch, 15. März 2017

HochschülerInnenschaft trifft Grüne

Die Studentenvertreter haben sich mit einer Delegation der Südtiroler Grünen über die angedachte Reform des Stipendiensystems, Heimplätze im In- und Ausland sowie Zulassungshürden für Südtiroler Maturanten ausgetauscht.

Die Studentenvertreter tauschten sich mit den Grünen über die angedachte Reform des Stipendiensystems, Heimplätze im In- und Ausland sowie Zulassungshürden für Südtiroler Maturanten aus. - Foto: Foto: sh.asus
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Die Studentenvertreter tauschten sich mit den Grünen über die angedachte Reform des Stipendiensystems, Heimplätze im In- und Ausland sowie Zulassungshürden für Südtiroler Maturanten aus. - Foto: Foto: sh.asus

Die geplante Einführung der EEVE für die Studienbeihilfen bildet derzeit einen Arbeitsschwerpunkt der sh.asus. Neben einer Zunahme des bürokratischen Aufwandes befürchtet die HochschülerInnenschaft, dass die Kriterien künftig nicht mehr so treffsicher wie bisher greifen.

Mehr Geld für Bildung

Beide Organisationen unterstrichen den Stellenwert der Hochschulförderung: "Dass hier trotz Rekordhaushalt keine Mittel für den Ausbau zur Verfügung stehen sollen, finden wir sehr schade." Grüne und sh.asus fordern die Landesregierung deshalb auf, künftig stärker in diesen Bereich zu investieren.

Prekäre Heimsituation in Österreich

Ebenfalls angesprochen wurde die zunehmend prekärere Heimsituation in Österreich. Dort sind einige der bislang 715 reservierten Plätze für Südtiroler Studierende in Gefahr.

Diesseits des Brenners hingegen sollten die Heimplätze gezielter an die wirklich Bedürftigen zugewiesen werden. So sollten die Heimplätze gezielter an die wirklich Bedürftigen zugewiesen werden.

So wurde im Zuge des Austauschs jenes Modell angedacht, das an der Universität Trient bereits erfolgreich angewandt wird und vorsieht, dass ein einziges Ansuchen für alle Bereiche der universitären Förderung gilt

Problem Deutschnachweis

Daneben informierten die Vertreter der sh.asus auch über das Gewirr an Sprachnachweisen, die AbsolventInnen italienisch- und ladinischsprachiger Oberschulen an Universitäten in Deutschland und Österreich vorweisen müssen.

"Italienischsprachige MaturantInnen wenden sich zunehmend an uns, um sich für ein Studium im deutschsprachigen Raum zu informieren", so die sh.asus.

"Leider gibt es keine einheitlichen Sprachnachweiskriterien an Universitäten im deutschsprachigen Raum." Um in diesem Bereich Zugangshürden abzubauen, wurde beim Treffen vorgeschlagen, dass eine Intervention bei der Rektorenkonferenz in Wien sinnvoll sein könnte.

Sowohl die Grünen als auch die sh.asus zeigten sich zufrieden vom konstruktiven Treffen, bei dem auch vereinbart wurde, sich bei den besprochenen Themen gegenseitig auf dem Laufenden zu halten.

stol

stol