Claudia Furlani will die Nachfolge ihre politischen Ziehvaters Christian Bianchi antreten und Bürgermeisterin von Leifers werden. Welche Visionen sie hat, das erklärt sie im Interview. <BR /><BR /><b>Warum soll die Leiferer Bevölkerung Sie zur Bürgermeisterin wählen?</b><BR />Claudia Furlani: Mich zu wählen bedeutet Kontinuität zu garantieren. Die vergangenen 9 Jahre war ich täglich in der Gemeinde präsent und habe als Mitglied einer funktionierenden Verwaltung für die Bürger gearbeitet. In Leifers erinnert man sich noch gut an die Mehrheit zwischen SVP und Mitte-Links. Diese Jahre waren geprägt von Streitereien und wenig konkreten Ergebnissen. Die Politiker von damals, sind heute noch immer die gleichen.<BR /><BR /><b>Was sind Ihre Stärken, was die Schwächen?</b><BR />Furlani: Meine Stärken sind die Fähigkeit zusammenzuarbeiten, zuzuhören und die Menschen teilhaben zu lassen. Meine Schwäche ist, dass ich nicht alleine arbeiten kann, sondern immer die Kooperation mit anderen suche und anstrebe. Nur gemeinsam kann man etwas weiterbringen und Ergebnisse liefern, die bei den Bürgern ankommen.<BR /><BR /><b>Was schätzen Sie an Ihrem Konkurrenten?</b><BR />Furlani: Mit Giovanni Seppi habe ich in den vergangenen Jahren immer eine gute Zusammenarbeit und einen guten Dialog und Austausch erlebt. Ich schätze an ihm auch, dass er zugeben kann, dass gemeinsam mit Mitte-Rechts in den vergangenen Jahren der Zusammenarbeit einiges bewirkt werden konnte. <BR /><BR /><b>Die Gemeinde Leifers steht vor großen Herausforderungen, welche Projekt bzw. Vorhaben müssen dringend in Angriff genommen werden? </b><BR />Furlani: Die wichtigsten Projekte, die in Angriff genommen werden müssen sind die Sanierung der Schulen und des Freibades. Auch was das Vorhaben Neugestaltung der Kennedy Straße betrifft, müssen wir endlich aktiv werden. Wichtig ist zudem, dass wir ein schlagkräftiges Team für das Urbanistikamt zusammenstellen, da dieses unter einer großen Belastung leidet. Dahingehend habe ich vom Vizebürgermeister in der vergangener Zeit keine Akzente gesehen. <BR /><BR /><b>Werden Sie gewählt, wie soll Ihre Koalition dann aussehen?</b><BR />Furlani: Wenn ich mit meinen politischen Partnern die Stichwahl gewinne, dann werden wir weiterregieren wir in den vergangenen Jahren. Was sich auf alle Fälle ändern muss ist: Die Stadträte müssen in Zukunft mehr Präsenz zeigen. Ich war immer vor Ort, bei einigen Stadtratskollegen war dies jedoch leider nicht der Fall. Wir sind eine Stadt und 2 Tage pro Woche vor Ort und im Rathaus sind nicht genug und werden in Zukunft nicht mehr ausreichen. <BR /><BR /><b>Wie werden Sie gegenüber der Nachbargemeinde Bozen auftreten, wenn es um Themen wie den Wohnbau oder die Mobilität geht?</b><BR />Furlani: Die Landeshauptstadt Bozen hat seit jeher ihre eigenen Entscheidungen getroffen, ohne sich um die Anrainergemeinden zu kümmern und dies hat in meinen Augen einen enormen Schaden angerichtet. Als Beispiel nenne ich die Entscheidung von Bürgermeister Renzo Caramaschi und Landeshauptmann Arno Kompatscher das Projekt Verlängerung der SS12 von St. Jakob bis Kampill zu verwerfen. Heute trauern wir alle dieser Fehlentscheidung nach. Ich bin jederzeit bereit mich mit Bozen, dem Land und den Nachbargemeinden an einen Tisch zu setzen, um gemeinsame Strategien zu erarbeiten. Immer auf Augenhöhe und mit dem klaren Ziel vor Augen, dringende Probleme zu lösen.<h3> Lebenslauf</h3>Bürgermeisterkandidatin Claudia Furlani ist seit fast 15 Jahren in der Gemeindepolitik. 5 Jahre saß sie auf der Oppositionsbank. Nach dem Wahlsieg von Christian Bianchi 2015 wecahselte sie in den Stadtrat. Seit 9 Jahren kümmert sich sich um die Agenden Schule, Soziales, Jugend usw.. Furlani ist 54 Jahre alt, Landwirtin, verheiratet und Mutter von 2 Kindern. <Rechte_Copyright></Rechte_Copyright>